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Speziallösungen

Gleitsichtkontaktlinsen - Alternative zur Lesebrille

Wenn die Nähe in die Ferne rückt! Die Altersweitsichtigkeit, auch Presbyopie genannt, tritt meist zwischen dem 39. und 45. Lebensjahr auf. Meist wird dann das Lesen von Büchern, Zeitungen, am Handy oder auch am Bildschirm eine Herausforderung. Meistens wird dies mit einer Lesebrille oder Gleitsichtbrille korrigiert.

Für all jene, die keine Brille tragen möchten, gibt es Alternativen: Gleitsichtkontaktlinsen. Die multifokale Gleitsicht ermöglicht trotz zweier Sehschwächen das scharfe Sehen in unterschiedlichen Entfernungen. Nicht nur Korrekturen der Presbyopie (Altersweitsichtigkeit) gelingen mit solchen Linsen, sondern auch bei Kurzsichtigkeit oder Astigmatismus. Es gibt verschiedene Varianten von multifokalen Kontaktlinsen, die auf verschiedenen Prinzipien basieren.

Das Produktportfolio an Kontaktlinsen und Spezialkontaktlinsen ist sehr breit gefächert. Neben der klassischen Versorgung mit harten oder weichen Kontaktlinsen wird auch ein vielfältiges Spektrum an Speziallösungen angeboten, die man bei einem klassischen Optiker so kaum findet!

Keratokonus-Kontaktlinse

Unter Keratokonus versteht man eine Erkrankung der Cornea (Hornhaut). Dies führt zu einer fortschreitenden Ausdünnung und kegelförmigen Verformung der Cornea mit stark ausgeprägter Myopie (Kurzsichtigkeit) wie auch Astigmatismus (Hornhautkrümmung), in Verbindung mit einer irregulären Oberflächenstruktur.

Oft kommen in solchen Fällen nur angefertigte harte Keratokonus-Kontaktlinsen in Frage. Neuerdings gibt es aber auch weiche Keratokonus- Kontaktlinsen mit deutlich verbessertem Tragekomfort!  Hybride- oder PiggyBack-Kontaktlinsen

Skleral-Linsen

Skleral-Linsen gibt es schon seit mehr als 100 Jahren, sie sind nur in Vergessenheit geraten. Diese liegen auf der Sklera (Lederhaut des Auges) auf, bedecken somit fast den gesamten vorderen Augenabschnitt und haben die gleiche Funktion wie Kontaktlinsen. Zwischen Hornhaut- und Skleral-Linsen-Rückseite befindet sich Tränenflüssigkeit, so dass ein stabiler optischer Seheindruck ensteht.

Heute liest und hört man viel über diese Linsenart, besonders wenn man sich mit Möglichkeiten der Versorgung von irregulären Hornhäuten  (Keratokonus oder nach Operationen) beschäftigt. Skleral-Linsen sind eine vielversprechende Lösung, wenn weder Chirugie, Kontaktlinsen oder Brille zu einer ausreichenden Korrektur führen. Es gibt weltweit nur wenige Hersteller die in der Lage sind, diese Art Linsen herzustellen.  Auch die Anpassung an sich stellt hohe Anforderungen an die technischen und diagnostischen Gerätschaften.

Im Syclair Contactlinseninstitut werden Skleral-Linsen angepasst, wenn mit Kontaktlinsen kein ausreichender Visus erreicht werden kann, kein guter Linsensitz oder keine gute Verträglichkeit mehr erzielt wird bzw. eine nötige Keratoplastik aus bestimmten Gründen nicht durchgeführt werden kann oder unerwünscht ist.


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